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Pressemitteilungen
10.01.2018

Hartwig Hils verlässt Ferdinand-von-Steinbeis-Schule

Schulleiter Hartwig Hils verlässt zum Ende des Schuljahres 2017/2018 die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen. Ab Schuljahr 2018/2019 wird er als Schulleiter an der Heimschule Kloster Wald in Wald (Hohenzollern) tätig sein.

„Wir bedauern den Weggang von Hartwig Hils als Schulleiter sehr“, betont Landrat Stefan Bär. „Hartwig Hils hat für die Gewerblichen Schulen Tuttlingen in den vergangenen Jahrzehnten stets hervorragende Arbeit geleistet und die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule wesentlich weiterentwickelt. Unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit ist geprägt von Offenheit und Verlässlichkeit. Sie lebt von den zahlreichen konstruktiven und kreativen Ideen, die Hartwig Hils als Schulleiter gemeinsam mit seinem Team entwickelt. Deshalb lassen wir ihn nur schweren Herzens ziehen, haben aber letztlich auch Verständnis für seine Entscheidung.“

Hartwig Hils war 28 Jahren lang an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen tätig, davon 19 Jahre in der Schulleitung als Abteilungsleiter, Stellvertreter und Schulleiter. „Jetzt ist mit 57 Jahren der letzte Zeitpunkt für mich, etwas Neues zu beginnen und viel von dem, was ich an der Steinbeisschule in einem hervorragenden Schulleitungsteam und einem überdurchschnittlich guten Kollegium gelernt habe, an anderer Stelle nochmals in modifizierter Form umzusetzen“, erläutert Hils seine Entscheidung an die Schule in Wald zu wechseln. Die Heimschule Kloster Wald ist ein Mädchengymnasium ab der 4.Klasse mit Internat und der Möglichkeit einer parallelen Berufsausbildung als Schreinerin, Schneiderin und Holzbildhauerin. „Insofern bleibe ich der Ausbildung treu. Die neue Schule bietet mir die Möglichkeit einer neuen Herausforderung für die letzten sieben Jahre meines Berufslebens mit den Schwerpunkten Unterrichtsentwicklung und Weiterentwicklung der Berufsausbildung“, so Hils.

„Noch bin ich aber voll Leidenschaft bis Ende des Schuljahres da und werde zusammen mit meinem Kollegium und Schulleitungsteam an der Weiterentwicklung der Schule arbeiten“, betont der Schulleiter. „Wir werden nun zeitnah mit dem Regierungspräsidium die Frage der Nachfolge  bereden, um möglichst schnell diese wichtige Position wieder besetzen zu können.“, so Landrat Stefan Bär.

Die Ferdinand-von Steinbeis-Schule Tuttlingen
Die Ferdinand-von Steinbeis-Schule Tuttlingen hat sich in den letzten Jahren im Zusammenspiel mit der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung rasant zu einem Kompetenzzentrum der Pädagogik und Technik entwickelt. Ein Unterstützungsteam, bestehend aus einem Sonderpädagogen für Diagnostik und individueller Förderung, zwei Beratungslehrern und drei Sozialarbeitern, arbeitet eng verzahnt mit den Lehrkräften zum Wohl der Schüler. Ein Leuchtturmprojekt ist TGplus, ein Ganztageskonzept des Technischen Gymnasiums mit individueller Förderung, das die Studierfähigkeit der Gymnasiasten deutlich steigert. Technologisch ist die Steinbeisschule auf höchstem Niveau dank eines hervorragenden Zusammenspiels mit dem Landkreis als Schulträger und den vielen dualen Ausbildungsfirmen. Die Lehrkräfte zeichnen sich durch eine hohe Fortbildungsquote aus, die den Schülern und Auszubildenden aller sieben Schularten der Gewerblichen Schulen zugute kommt.

Über dem Leitbild der Steinbeisschule steht die Vision „Wissen, Werte, Wir“. Dieses Leitbild wird vom Kollegium der Schule gelebt und ist für Eltern, Ausbildungsbetriebe und Schüler spürbar. Wissensvermittlung steht dabei an erster Stelle, aber auch die Vermittlung wichtiger Werte hat einen hohen Stellenwert, was an vielen Aktionen des Schuljahresablaufes, vor allem in den sozialen Projekten, deutlich wird. Bekannt ist die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule darüber hinaus für ihr Konzept des „Förderns und Forderns“. Gut etabliert hat sich zudem die Schulart KoBV (Kooperatives Berufsvorbereitungsjahr) für Schüler mit Handicap, die als Helfer für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert werden.