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Pressemitteilungen
30.03.2017

Hochpräzises Bearbeitungszentrum für Ferdinand-von-Steinbeis-Schule

In Anwesenheit von Landrat Stefan Bär und Schulleiter Hartwig Hils hat Franz-Xaver Bernhard, Vorstandsmitglied der Hermle AG aus Gosheim, etwas ganz Besonderes an die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen überreicht: eine 5-Achs-Maschine zur Simultanbearbeitung.

Mit der neuen Hermle 5-Achs-Fräsmaschine können die Gewerbelehrer der Steinbeisschule ihren Auszubildenden, Technikerschülern, Gymnasiasten des Technischen Gymnasiums und Schülern anderer Schularten künftig beibringen, wie sie in einer 5-Achs-Simultanbearbeitung an einem aufgespannten Werkstück komplexe Konturen und Konturverläufe in einer einzigen Aufspannung fertigen können. Durch die Möglichkeit zur flexiblen Simultanbearbeitung von mehreren Seiten und Winkeln bietet ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum intelligente Lösungen für schwierigste Anforderungen. Mit der Hermle C250 gelingen glänzende Oberflächen, feinste Strukturen, Nuten, Taschen, Passungen und Geometrien. Und das schneller als mit einer 3-Achs-Maschine, weil das Umspannen und Neupositionieren des Werkstückes wegfällt.
Das gleichzeitige Fahren aller fünf Achsen erfordert allerdings erheblich mehr Aufwand in der Programmierung sowie im Erstellen komplexer Bearbeitungsstrategien und damit eine hohe Kompetenz der Bediener.

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Foto (v.l.n.r.): Hermle-Vorstand Franz-Xaver Bernhard, Auszubildende Michelle Jacqueline Nothdurft, Ausbildungsleiter Alfred Flad, Auszubildender Felix Riede, Landrat Stefan Bär, Dezernent Diethard Bernhard und Schulleiter Hartwig Hils bei der Übergabe der 5-Achs-Maschine.

Bei der Übergabe des Bearbeitungszentrums zeigten die Hermle-Auszubildenden Michelle Jacqueline Nothdurft (Industriemechanikerin) und Felix Riede (Elektroniker für Automatisierungstechnik), dass sie das 5-Achs-Fräsen, das zu den anspruchsvollsten Ausbildungsinhalten der CNC-Bearbei-tung gehört, perfekt beherrschen und die Zusammenhänge und Hintergründe kompetent erläutern können.

Mit der neuen Hermle 5-Achs-Fräsmaschine ist die Steinbeisschule nun in der Lage, die neueste Technologie zu vermitteln, die die Azubis und Schüler auch in modernen Unternehmen der Region vorfinden. Damit ist die Ausstattung der Schule auf einem hohen aktuellen Stand. Bereits seit Monaten haben sich die Gewerbelehrer der Steinbeisschule auf Fortbildungen und in Kooperation mit der Hermle AG in Gosheim mit der neuen Maschine und den Anwendungsmöglichkeiten fit gemacht. Damit ist die Schule mit ihren sieben Schularten gut für die Zukunft aufgestellt.

Landrat Stefan Bär drückte der Firma Hermle seinen Dank für die zur Verfügung gestellte Maschine sowie die seit langem erfolgreiche Kooperation aus: „Wir sind sehr froh und dankbar für die Unterstützung und die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule in der beruflichen Ausbildung.“