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Pressemitteilungen
09.01.2018

Im Donaubergland bewegt sich was

Eine ganze Reihe neuer Projekte für dieses Jahr sowie ein sehr gute Bilanz präsentierten Landrat Stefan Bär und Donaubergland-Geschäftsführer Walter Knittel in einem Pressgespräch zu Beginn des neuen Jahres. "Wir sind gut unterwegs", so Landrat Bär. "Der Tourismus ist auch im Landkreis Tuttlingen mittlerweile ein bedeutender Wirtschaftsfaktor." Dies bestätigen auch sowohl eine Studie des Deutschen Wirtschaftlichen Institutes für Fremdenverkehr (dwif) in München, das die touristischen Kennzahlen für das Donaubergland untersucht hat, als auch die steigenden Übernachtungszahlen in der Region.

Auf dieser Basis werden auch in diesem Jahr weitere neue touristische Projekte in der Region in Angriff genommen. "Es bewegt sich was, im wahrsten Sinne", so Landrat Bär. So wird beim weiteren Ausbau der Wanderregion Donaubergland das Thema "Wandern mit Bus und Bahn" einen zentrale Rolle spielen. So wird das Donaubergland auf der anstehenden CMT auch einen neuen Flyer mit Informationen rund um die Anreise zu den Qualitäts- und Premiumwegen vorstellen. "Wir wollen die Wanderinnen und Wanderer ermuntern, das eigene Auto stehen zu lassen und vermehrt mit Bus und Bahn zum Wandern zu fahren", so Walter Knittel. So sollen die bereits bestehenden Angebote des Öffentlichen Nahverkehrs in der Region besser vermarktet und genutzt werden. Zum Start der neuen Wandersaison soll es dann von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertag zusätzlich einen Wanderbus geben, der zu den beliebtesten Wanderzielen im Donaubergland fährt. Neben einer weiteren Zertifizierung des Donauberglandwegs mit einem europäischen Zertifikat soll es in diesem Jahr auch einen DonauWellen-Premiumweg zwischen dem "Alten Berg" bei Böttingen und dem Lippachtal bei Mahlstetten geben.

Das Projekt "Donauversickerung" soll ebenfalls vorangebracht werden. "Die Donauversickerung ist ein weltweit einzigartiges Phänomen, dass wir gemeinsam deutlich besser touristisch erschließen und vermarkten wollen", so Landrat Bär. Derzeit wird dazu gemeinsam mit der Stadt Tuttlingen, der Gemeinde Immendingen und der Stadt Fridingen eine Studie entwickelt, die vom Naturpark Obere Donau gefördert wird. Die Umsetzung der Konzeption soll dann im ersten Halbjahr noch in den Gremien beraten werden.

Im Radtourismus wird das Donaubergland die Zusammenarbeit mit der Stadt Donaueschingen intensiveieren. So wird auf der CMT erstmals ein gemeinsamer Flyer zum Donauradweg von der Quellregion durch das Donaubergland bis Sigmaringen vorgestellt. "Die ersten beiden Etappen des Donauradwegs ist sicherlich unbestritten mit die landschaftlich schönste Strecke dieses beliebten Radwegs", so Walter Knittel. Die gelte es noch stärker touristisch zu nutzen. Deshalb ist dieser gemeinsame Flyer auch als erster Auftakt zu einer intensiveren Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinaus in den kommenden Jahren bei rad- und wandertouristischen Themen sein.

Zugute kommt dem Tourismus im Donaubergland auch die enorme Dynamik auf dem Hotelmarkt im Landkreis Tuttlingen. Die Eröffnung neuer Hotels in den letzten Jahren und die Planungen für weitere Häuser eröffnet auch dem Donaubergland neue Möglichkeiten. "Die Hotels leben hier unter der Woche zunächst mal von den Geschäftskunden", so Landrat Bär, "doch an Wochenenden und in Urlaubszeiten sind hier vermehrt auch Wanderer und Radfahrer als Gäste zu verzeichnen, die die Auslastung der Betrieb erhöhen". Das zeigen auch die Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren. "Die Übernachtungszahlen gehen seit Jahren stetig nach oben und liegen auch im Jahr 2017, soweit bisher bekannt, mit zweistelligen Zuwachsraten weit über dem Landesdurschnitt", so Geschäftsführer Walter Knittel. Daraus ergibt sich auch eine zunehmende touristische Wertschöpfung im Donaubergland. Die Studie des dwif zum Wirtschaftsfaktor Tourismus im Donaubergland belegt dies. Mit vorsichtig gerechneten 50 - 60 Mio. Euro Bruttoumsatz im Jahr aus den touristischen Aktivitäten werden hier umgerechnet mindestens 1000 Vollzeitarbeitsplätze gesichert.

Mehr Infos zum Donaubergland auch im Internet unter www.donaubergland.de.