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Pressemitteilungen
21.12.2017

Landrat besucht Firma Rees Zerspanungstechnik in Wehingen

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Landrat Stefan Bär (2.v.r.) beim Besuch der Firma Rees mit Geschäftsführer Thomas Rees, Geschäftsführer Wolfgang Pfen-ning und Bürgermeister Gerhard Reichegger (v.r.n.l.).

Bei einem Besuch der Firma Rees Zerspanungstechnik GmbH erhielt Landrat Stefan Bär vertiefte Einblicke in die Firmenphilosophie und Produktpalette des Wehinger Zerspanungstechnikers. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Gespräch mit Geschäftsführer Thomas Rees und Bürgermeister Gerhard Reichegger zu aktuellen Themen und Herausforderungen.

Gegründet als Nebenerwerbsbetrieb zur Landwirtschaft im Jahr 1938 durch Josef Rees, wird die Firma Rees Zerspanungstechnik inzwischen in dritter Generation von Thomas Rees geführt. Rund 80 Mitarbeiter arbeiten in Verwaltung, Produktion und Qualitätssicherung. Im Drei-Schicht-Betrieb werden komplexe Präzisionsdrehteile, Frästeile und Baugruppen aus Metall in kleinen und mittleren Stückzahlen produziert.

Besonders zeichnet sich die Firma Rees Zerspanungstechnik durch ihre anspruchsvollen Fertigungsteile aus, die in Form und Details oft kompliziert sind. Einsatz finden sie vor allem im Bereich Automotive, Hydraulik, Textiltechnik, allgemeiner Maschinenbau oder Wehrtechnik.

Im Gespräch mit der Geschäftsführung wurde deutlich, dass für die Firma Rees eine der zentralen Herausforderungen darin besteht, geeignete Fachkräfte zu finden und an sich binden zu können. Durch den Fachkräftemangel werden Betriebserweiterungen gehemmt und nicht alle Aufträge können angenommen werden.

In diesem Zusammenhang verwies der Geschäftsführer Thomas Rees auch auf den Wohnraummangel auf dem Heuberg. Für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei es zunehmend schwierig, geeigneten Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes zu finden.

Zentrale Bedeutung nimmt für die Firma Rees darüber hinaus der schnelle Datentransfer ein. Im Hinblick auf die weltweite Vernetzung und die zunehmende Digitalisierung ist eine Breitbandversorgung für das Unternehmen zukünftig unerlässlich. In diesem Zusammenhang verwies Landrat Stefan Bär auf die Breitbandinitiative Landkreis Tuttlingen und betonte: „Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit den Kommunen Glasfaser in jedes Haus, jede Schule und jeden Betrieb im Landkreis zu bringen.“ Bürgermeister Gerhard Reichegger bestätigte, dass die Gemeinde Wehingen bereits aktiv sei und konkrete Ausbaupläne vorliegen. Der Anschluss der Gewerbebetriebe in Wehingen an das Glasfasernetz ist für das Jahr 2018 vorgesehen.