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Pressemitteilungen
26.07.2017

Letzte Flüchtlinge verlassen die Asylbewerberunterkunft Witthoh

Die letzten zehn Flüchtlinge haben am Dienstag, 25. Juli 2017, die Asylbewerberunterkunft auf dem Witthoh in Immendingen verlassen. Fast 20 Jahre lang war der Witthoh die zentrale Asylbewerberunterkunft für den Landkreis Tuttlingen. Rund 180 Flüchtlinge waren zu Spitzenzeiten dort untergebracht. „Ohne die hohe Aufnahmekapazität auf dem Witthoh wäre der Flüchtlingszustrom in 2015 für uns kaum zu bewältigen gewesen. Daher waren wir froh, dass wir auf diese Unterkunft zurückgreifen konnten“, so Landrat Stefan Bär rückblickend.

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Die letzten Flüchtling aus dem Witthoh zusammen mit der Sozialbetreuerin Juliane Engesser und den Hausmeistern Wolfgang Behnke und Michael Fischer

Nach dem Rückgang der Flüchtlingszahlen seit Frühjahr  2016 und aufgrund der zunehmend schwieriger werdenden baulichen Situation hatte der Landkreis im Herbst 2016 die Asylbewerberunterkunft Witthoh zum Jahresende 2017 gekündigt. Damit setzte das Amt für Aufenthalt und Integration ein Ziel des Kreistages um.

„Mit der nun möglichen Aufgabe der Asylbewerberunterkunft Witthoh erfüllen wir auch einen lang gehegten Wunsch der INI-Asyl“, betont Sozialdezernent Bern Mager. Seit Januar 2017 wurden rund 150 Flüchtlinge aus dem Witthoh in andere Unterkünfte im Landkreis verlegt.

Aktuell verfügt der Landkreis über insgesamt 26 Unterkünfte, in denen rund 970 Flüchtlinge untergebracht sind. Zwei weitere Unterkünfte in Tuttlingen und Wehingen werden noch in diesem Jahr belegt. „Die vorhandenen  Unterkünfte reichen aus, unabhängig davon, wie sich der weitere Flüchtlingszugang entwickelt. Das Unterkunftsmanagement des Landkreises verfügt über die notwendige Flexibilität“,  erläutert Bernd Mager.