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Blick auf den Buchheimer Hans

Gemeinde Buchheim

Geschichte

Als Bestandteil der Grafschaft Scherra wurde der Ort 861 in einer Sankt Galler Urkunde erwähnt. Die Klöster Petershausen und Salem und vor allem das benachbarte Beuron hatten Besitz. Über Beuron kam Buchheim unter die Schirmvogtei der Grafen von Zollern. Ab 1409 hatten die Enzberger das Sagen. Der Ort war Bestandteil der Herrschaft Mühlheim. Die Grafenrechte teilten sich Nellenburg und Sigmaringen. Das Niedergericht war bei den Enzbergern.
Nach einem kleinen württembergischen Zwischenspiel von 1805 bis 1810 kam Buchheim an Baden, gehörte abwechselnd zu den Bezirksämtern Meßkirch und Stockach. Als Stockacher Kreisgemeinde kam Buchheim an den Kreis Tuttlingen. Von einer früheren Kirche ist nur noch der Turm übriggeblieben, der sogenannte »Buchheimer Hans «, der heute als Aussichtsturm dient. Die katholische Pfarrkirche Sankt Stefan wurde 1742 gebaut und in barockem Stil ausgeschmückt.

Der 1155 genannte Ort und jetzige Hof Gründelbuch kam 1803 als Bestandteil des Klosters Salem an Baden. Der Kallenberg, 1225 erstmals erwähnt, war Sitz eines adeligen Geschlechtes. Er gab der gleichnamigen Herrschaft den Namen. Zur ihr gehörten neben der Burg das Städtlein Nusplingen mit Heidenstadt, die Dörfer Obernheim, Dormettingen und Erlaheim. Kallenberg kam als Besitz der Grafen von Hohenberg 1381 mit der Grafschaft an Österreich. Von 1401 bis 1695 besaßen die Truchsessen von Waldburg die Herrschaft als Pfand. Seit 1722 war sie ein Lehen der Freiherren von Ulm. Kallenberg kam ebenfalls 1810 an Baden.