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Blick auf den Hohenkarpfen

Gemeinde Hausen ob Verena

Hausen ob Verena ist verkehrsgünstig gelegen im Städte-Dreieck Tuttlingen - Rottweil - Villingen-Schwenningen. Von der Autobahnausfahrt Tuningen / A 81 und von der B 14 Stadt Spaichingen sind es jeweils ca. 6 km bzw. wenige Autominuten. Die Ortslage ermöglicht der Gemeinde eine besonders vorteilhafte Verkehrserschließung, nahezu ohne Durchgangsverkehr. Der Besondere Wohnwert wirkt anziehend!

Der Höhenort bietet interessante Fernsichten zu den Schweizer Alpen, den Schwarzwaldbergen und ins Neckartal entlang der Schwäbischen Alb. Geschätzt wird auch die geringe Anzahl von Nebeltagen. Wenn in den Tieflagen der Bodennebel sich breit macht, bietet die stimmungsvolle Fernsicht einen besonderen Genuss.

Kultur wird groß geschrieben durch die weit über die Region bekannte „Kunststiftung Hohenkarpfen“ mit Wechselausstellungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Museum im früheren Meierhof der altwürttembergischen Herrschaft Karpfen und das „Hofgut Hohenkarpfen“ (Hotel- und Gastronomiebetrieb mit Seminar- und Tagungsambiente) und natürlich der Kegelberg Hohenkarpfen bieten einen ansprechenden Aufenthalt für Geschäfts- und Familientermine. Aber auch das Kleinod „Hausener Dorfkirche“ ist bei Kunstkennern beliebt. Erwähnt werden müssen die Innenausstattung mit den Gemälden: Epitaph von Hans von Karpffen (gest. 1588), Epitaph von Ursula von Karpffen 8gest. 1569) und Ausschnitt aus der Predella: Abendmahlszene.

Gewerbe und Dienstleistungen in Hausen ob Verena. Die Werbebotschaft für Unternehmensansiedlung und Existenzgründung der Gemeinde lautet: „Wohnen und Arbeiten in bester Ortslage – großzügige Grundstücke und Gebäude bieten Motivation und Zukunft!“

Der Ort hat eine ansprechende Gastronomie (mit Seminar- und Hotelbetrieb) und ist mit Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben sowie einigen Produktionsbetrieben (meistens eingebunden in die Cluster Medizintechnik und Metallbearbeitung, Teilefertigung und Holzverarbeitung, gut besetzt. Aber weitere Existenzgründungen und Unternehmensansiedlungen, die in das Gefüge des Höhenortes passen sollten, sind natürlich willkommen.

Geschichte

Ganz beherrscht von seinem Hausberg wird Hausen ob Verena, das 1090 in den Urkunden auftaucht. 1275 wird es „Husen apud Kalphen“ genannt. Mit diesem Hohenkarpfen war es im Laufe der Geschichte immer verbunden. Der spätere Beiname „ob Verena“ könnte auf die heilige Verena von Zurzach hinweisen. Diese hatte Heilwasser bis in die Gegend vom heutigen Stuttgart verkauft und bei Hausen ein Wasserlager eingerichtet.

Hausen war später Bestandteil des württembergischen Stabsamts Hohenkarpfen, das mit dem Oberamt in Tuttlingen personell verbunden war. Von 1806 bis 1810 gehörte Hausen zum Oberamt Spaichingen, danach zum Oberamt Tuttlingen. 1844 wurde die Gemarkung Hohenkarpfen mit der von Hausen vereinigt.

Seit 1974 gehört die Gemeinde zur Stärkung der Verwaltungskraft auch zum Erhalt der Selbstständigkeit der freiwillig vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft an.

Die Pfarrei war mit der Gunninger bis zur Reformation eng verbunden. Die evangelische Pfarrkirche Sankt Stefanus enthält noch gotische Bauteile. Sie wurde 1769 verändert, ihre Ausstattung ist beachtenswert. Das Kirchlein besitzt noch einige Gegenstände, die an die zweite Linie der Herren von Karpfen erinnern.