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Kirche Aggenhausen bei Mahlstetten

Gemeinde Mahlstetten

Geschichte

Hier hatte das Kloster Beuron große Besitzungen. Mit dem Kloster kam Mahlstetten 1253 unter die Vogtei der Grafen von Zollern. Als Bestandteil der Herrschaft Mühlheim ging es 1409 an die Herren von Enzberg über. Fortan teilte der Ort die Geschicke der enzbergischen Herrschaft. In den Jahren 1659 bis 1701 war er wegen der hohen Verschuldung der Herrschaft im Besitz des Hauses von Bodman. Mit der Herrschaft Mühlheim wurde er 1805 württembergisch und ab 1806 Teil des Oberamts Spaichingen.

Nach dessen Auflösung kam der Ort 1938 zum Kreis Tuttlingen. Die katholische Pfarrkirche Sankt Konrad wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und inzwischen modernisiert. 1253 wurde der Ort Aggenhausen erwähnt, der mindestens bis 1344 eine eigene Pfarrkirche hatte. Vom früheren Dorf Aggenhausen, das vermutlich durch die Pest im 14. Jahrhundert ausgelöscht wurde, ist nur noch die Kirche übriggeblieben.Die heutige Kirche wurde um 1750 gebaut. Das Deckenbild des Fridinger Malers Anton Hamma zeigt die Überreichung der Ablaßbulle für die Wallfahrtskirche Aggenhausen aus dem Jahre 1344 durch Papst Clemens Vl. Noch heute wallfahren Gläubige zur Gottesmutter von Aggenhausen. Die Kirche ist vom Friedhof der Gemeinde Mahlstetten umgeben.