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Bestnoten für den Landkreis im Standortvergleich

Der Landkreis Tuttlingen hat sich in seiner jüngeren Vergangenheit bemerkenswert entwickelt. Gute Rahmenbedingungen, vor allem aber die eigenen Potenziale und Anstrengungen haben dazu geführt, dass unser Landkreis außerordentlich gut da steht. Im direkten Vergleich mit anderen Kreisen und Regionen hat der Landkreis Tuttlingen in mehreren unabhängigen Studien in vielen Bereichen Bestnoten erhalten.

Die Gutachten stufen den Landkreis Tuttlingen als „Gewinnerregion“ und „Boomregion“, als zukunftsfähiges Gebiet mit innovativer Wirtschaft ein. Sie prognostizieren für den Landkreis Tuttlingen eindeutig positive ökonomische und demographische Trends.

1. Prognos-Zukunftsatlas 2016

Nach dem vom Forschungsinstitut Prognos jüngst erstellten „Zukunftsatlas 2016" belegt der Landkreis Tuttlingen unter den insgesamt 402 deutschen Land- und Stadtkreisen einen guten 64. Rang. Der Zukunftsatlas beschreibt und bewertet anhand von insgesamt 29 Indikatoren aus den Themenbereichen Arbeitsmarkt, Demografie, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage die Zukunftschancen der deutschen Land- und Stadtkreise.
Die Studie zeigt, dass unser Landkreis wirtschaftlich gut dasteht und bundesweit zu den zukunftsfähigsten Regionen mit leistungsfähiger und innovativer Wirtschaft zählt.Nach dem Zukunftsatlas von 2010 belegte der Kreis Tuttlingen noch den 145. Rang. Der landkreis Tuttlingen belegt hier den hervorragenden Rang 38 unter 402 Kreisen. Gradmesser sind u.a. das Bruttoinlandsprodukt je Beschäftigter, die Investitionsquote der Industrie, die Patentintensität und die Gründungsintensität sowie die Anzahl der Beschäftigten in sog. Zukunftsfeldern. Zu letzteren zählen nach der Studie auch die Medizintechnik, der Maschinenbau und die Elektrotechnik als dominante Leitbranchen im Landkreis.
Im Themenfeld „Wohlstand und Soziale Lage" hat das Prognos-Institut für den Landkreis Tuttlingen einen guten 42. Rang errrechnet. Hier machten sich die überdurchschnittliche Kaufkraft der privaten Haushalte, die niedrige Kriminalitätsrate  und der relativ geringe Anteil der in sog. Bedarfsgemeinschaften (Haushalte, die soziale Leistungen beziehen) lebenden Personen positiv bemerkbar. Auch im Themenfeld Demografie, in dem u.a. die Geburtenrate und die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt werden, nimmt der Landkreis einen guten 58. Rang ein.
Für den Landkreis auf den Gesamtrang negativ zu Buche schlugen die leicht überdurchschnittlichen kommunalen Schuldenlasten, der vergleichsweise geringe Anteil Hochqualifizierter an den Gesamtbeschäftigten und vor allem der niedrige Anteil der im tertiären Sektor (Dienstleistungsbereich) Beschäftigten.
Insgesamt bescheinigt das Prognos-Institut mit dem Zukunftsatlas 2016 dem Landkreis Tuttlingen, eine wirtschaftsstarke Region mit hoher wirtschaftlicher Dynamik und Innovationsfähigkeit zu sein .Die neue Studie dokumentiert, dass der Landkreis über eine starke und leistungsfähige industrielle Basisverfügt. Und sie bestätigt die guten wirtschaftlichen, demografischen und sozialen Rahmenbedingungen, welche dazu beitragen, dass der Landkreis Tuttlingen zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.

2. Ranking des Focus-Magazins 2015

Beim großen Wirtschaftsvergleich des Focus Magazins steht der Landkreis Tuttlingen auf Rang 9 von insgesamt 402 Kreisen. In der Kategorie „Wachstum und Jobs“ ist Tuttlingen sogar Spitzenreiter.

Untersucht wurden die vier wichtigsten ökonomischen Kategorien: Wachstum/Jobs, Firmengründungen, Produktivität/ Standortfaktor und Einkommen/Attraktivität. In der Kategorie Einkommen und Attraktivität steht Tuttlingen auf Platz 52, bei der Produktivität und dem Standortfaktor auf Rang 25, bei den Firmengründungen auf Platz 98.

„Wachstum und Jobs“ beinhaltet das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in 2013, das BIP Wachstum in Prozent im Zeitraum von 2009 bis 2013. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2014, sowie die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Prozent zwischen 2010 und 2014. Hier steht Tuttlingen an erster Stelle.

Die Kategorie „Gründung“ beinhaltet die Gründungsintensität, also die Gewerbeanmeldungen auf die Einwohnerzahl bezogen sowie den Gründungsüberschuss und das Verhältnis von Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen.

Die dritte Kategorie „Wirtschaftliches Potenzial und Standortkosten“ beinhaltet das BIP je Arbeitsstunde pro Erwerbstätiger im Jahr 2012. Es wird dargestellt, welchen Wert die in einer Stunde produzierten Güter und Dienstleistungen je Mitarbeiter haben. Außerdem wird in dieser Kategorie der Gewerbesteuerhebesatz in Prozent im Jahr 2013 eingerechnet, der Hebesatz kann von jeder Kommune eigenständig erhoben werden. Dabei gelten günstige Gewerbesteuerhebesätze als Instrument der Wirtschaftsförderung.

In der letzten Kategorie „Einkommen und Attraktivität“ wird das Verdienstniveau in einer Region, die Kaufkraft, also das Verfügbare Einkommen je Einwohner sowie der Wanderungssaldo zusammengerechnet. In allen Kategorien ist Tuttlingen unter den ersten 100.

(Focus 22/15 23. Mai 2015; 23/15 30 Mai 2015)

3. Focus-Ranking der Regionen 2014

Nach einem Vergleich aller 402 Kreise und kreisfreien Städte liegt der Kreis Tuttlingen auf Platz 32. Untersucht wurden sechs Kategorien: Wohlstand, Jobs, Sicherheit und Risiken, Kosten, Wohnraum und Infrastruktur sowie Demografie und Gesundheit. Insgesamt wurden 33 Einzelindikatoren untersucht, unter anderem das durchschnittliche Bruttojahresgehalt und der Anteil der Kinder unter zehn Jahren.

Zunächst ermittelten die Experten für jeden Kreis die Platzierung in den einzelnen Kategorien. Der Mittelwert aus allen sechs Kategorien entschied schließlich über den Gesamtrang. Im Folgenden die einzelnen Wertungen für Tuttlingen: Wohlstand 36, Jobs 51, Sicherheit und Risiko 71, Kosten 193, Wohnraum und Infrastruktur 168, Demografie und Gesundheit 18.

4. Focus-Money-Landkreis-Ranking 2013

Nach einem Landkreistest von Focus-Money belegt der Landkreis Tuttlingen unter 388 Kreisen bundesweit den fünften Platz. Dieser Landkreistest misst die Wirtschaftskraft der Regionen anhand von sieben Faktoren: Arbeitslosenquote, Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen, verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner, Veränderung der Erwerbstätigen.

Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten und Veränderung der Bevölkerungszahl. Nach dieser Studie beträgt das verfügbare Einkommen privater Haushalte je Einwohner im Jahre 2011 23.348 Euro. Die Bevölkerungszahl hat sich von 2012 gegenüber 2011 um 0,21% erhöht. Erhöht hat sich auch die Erwerbstätigenzahl im Jahresvergleich 2011 zu 2010 um 2,95%. Die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen betrug im Landkreis Tuttlingen für das Jahr 2011 59.719 Euro. Tuttlingen weist eine besonders niedrige Erwerbslosenquote auf. Die Investitionen im verarbeitenden Gewerbe beliegen sich je Beschäftigten 20111 auf 8.138 Euro.

Mit diesem Landkreistest hat der Landkreis Tuttlingen erneut seine Wirtschaftskraft unter Beweis gestellt.

5. Prognos-Studie „Zukunftsatlas 2013“

Der Landkreis Tuttlingen rangiert nach dem vom Forschungsinstitut Prognos erarbeiteten „Zukunftsatlas 2013“ unter insgesamt 402 deutschen Land- und Stadtkreisen weit vorne, nämlich an 67. Stelle.

Der Zukunftsatlas des Forschungsinstituts Prognos beschreibt und bewertet anhand von insgesamt 29 Indikatoren die Zukunftschancen der Land- und Stadtkreise in den Themenbereichen Arbeitsmarkt, Demografie, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und Soziale Lage. Indikatoren im Bereich Demografie sind z. B. die Geburtenrate und die Bevölkerungsentwicklung; im Bereich Arbeitsmarkt die Arbeitslosenquote, der Anteil Hochqualifizierter und der Anteil der im tertiären Sektor (Dienstleistungsbereich) Beschäftigten. Im Untersuchungsbereich „Wohlstand und Soziale Lage“, hat das Prognos-Institut u.a. die Kaufkraft, die kommunale Schuldenlast und den Anteil in Bedarfsgemeinschaften lebenden Personen untersucht. Im Themenfeld „Wettbewerb und Innovation“ wurden u.a. das Bruttoinlandsprodukt je Beschäftigter, die Patentintensität, die Investitionsquote der Industrie und die Gründungsintensität gemessen.

Der Landkreis Tuttlingen schneidet nach dieser Prognos-Studie vor allem im Bereich „Wettbewerb und Innovation“ sehr gut ab und belegt hier sogar den 35. Platz bundesweit. Dieser Rang bringt deutlich zum Ausdruck, dass vor allem die Industrie im Landkreis Tuttlingen sehr gut aufgestellt und für die Aufgaben der Zukunft gerüstet ist. Dieses Ergebnis dokumentiert die Wirtschaftskraft und die Innovationsfähigkeit des Gewerbes und der Industrie im Landkreis. Gute wirtschaftliche, demografische und soziale Rahmenbedingungen tragen dazu bei, dass der Landkreis Tuttlingen gut für die Aufgaben der Zukunft vorbereitet ist.

Beim Prognos-Zukunftsatlas des Jahres 2010 hatte Tuttlingen noch den 145. Rang unter den damals noch 412 Land- und Stadtkreisen belegt. Der Sprung auf den 67. Gesamtrang belegt die positive und dynamische Entwicklung der Wirtschaft im Landkreis Tuttlingen.

6. Bei der Wirtschaftsdynamik ist der Landkreis Tuttlingen absoluter Spitzenreiter

Eine von der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft (vbw) in Auftrag gegebene und vom Institut der deutschen Wirtschaft Consult GmbH im Jahre 2011 erstellte Studie zur Wirtschaftsdynamik in den vergangenen Jahren platziert den Landkreis Tuttlingen an allervorderster Stelle. Der auf der Grundlage von Arbeitsmarktdaten und dem Anteil der Wachtstumsbranchen für ingesamt 402 deutsche Stadt- und Landkreise errechnete „Chancenindex“ sieht den Landkreis Tuttlingen ganz an der Spitze im bundesdeutschen Vergleich. Die Studie belegt also erneut: Die Region um Tuttlingen gehört zu den besten Wirtschaftsstandorten in Deutschland. Der Landkreis Tuttlingen ging nach der Studie mit einer sehr starken Entwicklung aus der Wirtschaftskrise 2008/2009 hervor und profitierte am stärksten vom wirtschaftlichen Erfolg. Hier gibt es Branchen im verarbeitenden Gewerbe, die sich überdurchschnittlich entwickelt haben. Tuttlingen verzeichnet zudem den stärksten Rückgang aller Landkreise bei der Arbeitslosigkeit (minus 33 Prozent). Auf den Landkreis Tuttlingen folgt  in dem in der Studie ermittelten regionalen „Chancenindex“ Amberg an zweiter, der Kreis Rottweil an dritter und der Enzkreis an vierter Stelle. Die ersten neun Plätze belegen ausschließlich Kreise aus Baden-Württemberg und Bayern.

7. Studie des Berlin-Instituts "Die demografische Lage der Nation"2011

Um die Lage der Regionen zu beschreiben hat das Berlin-Institut eine Reihe von verschiedenen demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Indikatoren zu Rate gezogen. Die neue Studie „Die demografische Lage der Nation“ gibt einen Überblick darüber, wie gut die Städte und Landkreise in Deutschland auf die Zukunft vorbereitet und ausgerichtet sind. Der Landkreis Tuttlingen belegt mit Platz 27 unter 413 Stadt- und Landkreisen einen hervorragenden Spitzenplatz, im Land Baden-Württemberg liegt er an fünfter Stelle.

Die Bewertung der Stadt- und Landkreise durch das Berlin-Institut orientiert sich am System der Schulnoten. Die erzielten Benotungen der Kreise reichen von 2,58 bis 4,73. Der Landkreis Tuttlingen hat die Gesamtnote 2,95 erhalten. In den Bereichen Demografie und Wirtschaft bekam der Landkreis jeweils eine hervorragende Note 2,3. Bei der Demografie wurden u.a. die Kinderzahl, der Anteil der jungen Bevölkerung, der Frauenanteil und das Wanderungssaldo gemessen, im Bereich Wirtschaft das verfügbare Einkommen, das Bruttoinlandsprodukt, die kommunalen Schulden je Einwohner, der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der Anteil der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger. Die Note im Bereich Bildung, wo der Anteil der Hochqualifizierten, der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss und die Jugendarbeitslosigkeit Indikatoren bilden, beträgt 3,3. Weitere Bereiche, die in die genannte Gesamtnote einflossen, sind die Integration von Migranten, d.h. Bildungs- und Arbeitschancen für Migranten, und der Bereich Familienfreundlichkeit.

8. Bildungsstudie „Deutscher Lernatlas“ der Bertelsmann-Stiftung 2011 

Die Bertelsmann-Stiftung untersuchte, wie die Bürger der Bundesrepublik in Schule, Beruf und Leben lernen. Die Stiftung berücksichtigte insgesamt 38 Lern- und Bildungskennzahlen. Sie stellte u.a. folgende Fragen: Wie viele Schüler wiederholen in der Region eine Klasse? Wie viele verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss? Wie viele nehmen an beruflichen Weiterbildungen teil? Die Bertelsmann-Stiftung unterteilte die Studie in die vier Bereiche Schulisches, Berufliches, Soziales und Persönliches Lernen.
Der Landkreis Tuttlingen belegt unter 412 Stadt- und Landkreisen bundesweit einen guten 57 Platz. Innerhalb des Landes Baden-Württemberg steht er sogar an 7. Stelle. Besonders gut schneidet der Landkreis Tuttlingen in den Bereichen Berufliches Lernen und Persönliches Lernen ab. Beim erstgenannten Bereich wurde gemessen, welchen Stellenwert die berufliche Weiterbildung und das Lernen am Arbeitsplatz inne hat. Bei der Lerndimension Persönliches Lernen wurden die Lernmöglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und Entfaltung gemessen, beispielsweise in Kursen zur persönlichen Weiterbildung, beim Sport oder im kulturellen Leben.

9. Landkreistest durch Focus-Money 2010

Die Kriterien des Landkreistests:

  • durchschnittliche jährliche Arbeitslosenquote
  • Veränderung des Bruttoinlandsprodukts
  • Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen
  • verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner
  • Veränderung der Erwerbstätigenzahl
  • Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten
  • Bevölkerungsveränderung zum Vorjahr

10. Gutachten des Pestel-Instituts „Regionale Krisenfestigkeit“ 2010

11. Prognosstudie „Zukunftsatlas Branchen 2009“

Der Landkreis Tuttlingen belegt unter 413 Kreisen und kreisfreien Städten einen hervorragenden Platz 12.

Im Zentrum des „Prognos Zukunftsatlas Branchen 2009“ stehen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft, die in fünf bis zehn Jahren über steigende Wertschöpfungspotenziale verfügen und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wesentlich bestimmen werden. Das sind laut Studie vornehmlich Branchen, die weltweit operieren, industrierelevante Technologien anwenden und sich in Forschung und Entwicklung innovativ zeigen: Maschinen- und Fahrzeugbau, Logistik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Gesundheitswirtschaft sowie hochwertige Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen. Diese sieben Zukunftsfelder haben durch gute Wachstumsperspektiven und Marktpotenziale auch eine hohe Bedeutung für die allgemeine deutsche Wirtschaft.

Der Landkreis Tuttlingen steht beim Zukunftsfeld Gesundheitswirtschaft auf Platz 2, nach Berlin und vor Hamburg. Auch bei den Branchen Maschinenbau, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologien weist der Landkreis Tuttlingen eine überdurchschnittliche Bedeutung auf.

12. INSM-Regionalranking 2009 - Das Stärken-Schwächen-Profil

Der Landkreis Tuttlingen belegt mit 58,6 Punkten Platz 18 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Baden-Württemberg belegt der Landkreis Tuttlingen Platz vier unter 44 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsdichte. Platz 1 im deutschlandweiten Ranking belegt der Landkreis Tuttlingen bei der Arbeitsplatzversorgung.
Im Kreis Tuttlingen haben 69,8 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent.
Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - wiedergibt, erreicht der Landkreis Tuttlingen einen Indexwert von 126,9 Punkten.

13. Gutachten des Berlin-Instituts „Die Demographische Lage der Nation.
     Wie zukunftsfähig sind Deutschlands Regionen?“ vom März 2006.   

        [Kurzfassung des Gutachtens (13 Seiten) als pdf]

Der Landkreis Tuttlingen belegt unter allen 439 Stadt- und Landkreisen in der Bundesrepublik
den hervorragenden vierten Platz mit der Gesamtnote 2,77 (die Gesamtnoten schwanken von 2,66 bis 4,77).

Der Landkreis Tuttlingen gehört zu den zukunftsfähigsten Regionen mit moderner, innovativer Wirtschaft, die Zuwanderer anlockt. Der Kreis weist überdurchschnittliche Kinderzahlen pro Frau auf. Er gehört zu den Boomregionen mit eindeutig positiver Bevölkerungsentwicklung im Zeitraum 1990 bis 2004. Auch bei der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung 2004 bis 2020 taucht der Landkreis Tuttlingen als Wachstumsregion mit hohen Bevölkerungszuwächsen (5 bis 10 %) auf.

Das Gutachten prognostiziert für den Landkreis Tuttlingen einen äußerst positiven demographischen und ökonomischen Trend.

Kurzes Gesamtfazit

Der Landkreis Tuttlingen wird als Wachstumsregion mit relativ hohen Bevölkerungszuwächsen, hoher Dynamik in den Bereichen Wirtschaft und Demographie und hoher Innovationsfähigkeit eingestuft.

Im Bereich Demographie, bei den demographischen Kennzahlen (Geburtenzahl, Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur usw.) schneidet der Landkreis mit sehr gut bis gut ab.

Unser Kreis weist ein sehr gutes bis gutes Abschneiden bei den Wirtschaftsdaten auf. Hohe Innovationsfähigkeit, gesunde Strukturdaten wie z.B. die überdurchschnittliche Kaufkraft, geordnete Finanzen der öffentlichen Haushalte, eine hohe Erwerbstätigkeit, nachhaltige Wohnungsbautätigkeit, eine geringe Quote an Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfänger u. a. sind die positiven Indikatoren.

Das Gutachten des Pestel-Instituts in Hannover vom Dezember 2010 hat nun erstmals in einer bundesweiten Untersuchung die regionale Krisenfestigkeit der Kreise und Regionen unter die Lupe genommen. Das Gutachten bezieht insgesamt 18 Indikatoren aus den Bereichen Soziales, Wohnen, Verkehr, Flächennutzung, Energie und Wirtschaft ein. Die 18 Indikatoren beschreiben die Verletzbarkeit einer Region. Sie zeigen, wie gut im Krisenfall die Handlungsfähigkeit einer Region durch Flexibilität, Ressourcenausstattung oder Sozialkapital erhalten bleibt. Der Landkreis Tuttlingen wird in diesem Gutachten als krisenfester Landkreis eingestuft. Der Landkreis Tuttlingen landet bei dem Gutachten auf Platz 80 von 412 Kreisen. Er liegt bei sieben Indikatoren im vorderen Feld der Ranking-Tabelle. Zu diesen Indikatoren zählen u.a. die SGB II-Quote, d.h. der Anteil der erwerbsfähigen und nicht erwerbsfähigen Personen im SGB II an den unter 65-jährigen, der Anteil der Beschäftigten am Wohnort, die auch am Wohnort arbeiten und die kommunalen Schulden je Einwohner. Vorne dabei ist der Landkreis Tuttlingen aber auch beim Anteil des ökologischen Anbaus an der landwirtschaftlichen Nutzfläche, bei der Biogasleistung je Einwohner und in der „Solarbundesliga“, d.h. bei der über solarthermische Anlagen und Photovoltaik erzeugten Energiemenge.

Der Landkreistest des Magazins Focus-Money basiert auf den aktuellsten Daten der statistischen Landesämter für sieben Kennzeichen der Wirtschaftskraft einer Region. Die Kriterien des Landkreistests sind die durchschnittliche jährliche Arbeitslosenquote, die Veränderung des Bruttoinlandprodukts sowie die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen. Ebenso berücksichtigt werden das verfügbare Einkommen privater Haushalte je Einwohner, die Veränderung der Erwerbstätigenzahl, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten sowie die Veränderung der Bevölkerung zum Vorjahr.
Der Landkreis Tuttlingen belegt bundesweit unter mehr als 400 Stadt- und Landkreisen den hervorragenden 24. Platz. Innerhalb des Landes Baden-Württemberg steht Tuttlingen an vierter Stelle.