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Forstamt - Winterliches Holzpolter

Wald im Landkreis begeistert - Die Zukunft liegt in unseren Händen!

Internationaler Besuch im Stadtwald Mühlheim und im Gemeindewald Frittlingen

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Am 28. Juni 2016 waren 20 Studenten der Universität für Forstwirtschaft Larenstein zu Gast im Landkreis Tuttlingen. Amtsleiter Dr. Frieder Dinkelaker und die Revierleiter Sigmund Scheu und Sebastian Dreher gestalteten ein spannendes Programm. Begrüßt wurde der internationale Besuch auch vom Bürgermeister der Stadt Mühlheim, Jörg Kaltenbach.

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Dr. Dinkelaker folgten die Studenten bei seinem Vortrag zum Eschentriebsterben gespannt.

Die Studenten konnten vielfältige Einblicke in die regionalen Besonderheiten des Waldbaus und der Waldbewirtschaftung bekommen. Sigmund Scheu referierte im Gemeindewald Frittlingen über das Befahrungskonzept und Dr. Frieder Dinkelaker machte die interessierten Zuhörer auf das Eschentriebsterben aufmerksam.

In Mühlheim führte Sebastian Dreher die Gäste unter anderem zur Ruine Maria Hilf und erläuterte die Bedeutung der Erholungsfunktion des Waldes. Am Ende der Exkursion konnte man in begeisterte Gesichter blicken. Bevor die Gruppe weiterreiste wurde noch die ein oder andere fachliche Diskussion geführt.

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Ob Frittlingen wohl in Großbritannien liegt? Revierleiter Scheu erklärte in fließendem Englisch alle wichtigen Fakten zum Befahrungskonzept im Gemeindewald

Im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg unternehmen die Studenten der Universität für Forstwirtschaft Larenstein (Niederlande) jährlich eine Exkursion nach Deutschland. Ziel der Exkursion soll es sein, waldbauliche Verhältnisse zu erkunden, wie sie in den Niederlanden selten bis gar nicht vorzufinden sind.

Die Zukunft liegt in unseren Händen, deshalb ist eine praxisnahe Ausbildung wichtig. „Theoretisch“ werden im Studium alle Lerninhalte ausreichend vermittelt und somit der richtige Grundstein gelegt. Unerlässlich ist es, nach dem Studium zusätzlich praktische Erfahrungen zu sammeln.

Derzeit betreut das Forstamt drei Trainees und einen Student, welcher gerade ein Praxissemester ableistet. Die „Trainees“ (Nur wer das Forstwirtschafsstudium an der Fachhochschule beendet hat, und eine Praxisphase als Trainee vorweisen kann, darf ein Forstrevier leiten.) werden zwei Jahre von dem jeweiligen Ausbildungsförster betreut. So werden sie auf die tägliche Arbeit im Wald Schritt für Schritt vorbereitet.