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Segelflugplatz Klippeneck

Gemeinde Denkingen

Die Gemeinde Denkingen ist eingebettet in die abwechslungsreiche Landschaft der Schwäbischen Alb, der Baar und des Primtals. Mit ihrem Hausberg, dem Klippeneck, ist die Gemeinde weit über die Region hinaus bekannt. Der höchstgelegene Segelflugplatz der Bundesrepublik, die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes und eine Fort- und Weiterbildungseinrichtung des Baden- Württembergischen Luftfahrtverbandes sind Aushängeschilder Denkingens. Mit 1.938 Sonnenstunden im Jahr ist das Klippeneck der sonnenreichste Ort Deutschlands. Denkingen ist leicht über die Autobahn (Abfahrt Rottweil) und die Bundesstraße B 14 zu erreichen. Die durch den Ort führende L 433 ist eine der wichtigsten Zufahrten auf den Heuberg.

Die Gemeinde verfügt über eine gute Infrastruktur mit Banken, Ärzten, Zahnarzt, Autohaus, Tankstelle, Geschäften und sonstigen Dienstleistungsbetrieben. Wegen der sonnigen Wohnlage und der schönen Aussicht, der verkehrsberuhigten Wohnbereiche und ruhigen Lage ist der Ort eine bevorzugte Wohngemeinde. Eine umweltverträgliche und vielseitige Industrie bietet Arbeitsplätze. In Denkingen herrscht ein durchweg gewerbefreundliches Klima, was die Firmenerweiterungen und Neuansiedlungen der letzten Jahre beweisen.

Im Jahre 818 taucht der Ortsname Denkingens erstmals im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Sankt Gallen in der Geschichtsschreibung auf. Alamannische Gräberfelder belegen jedoch eine weitaus ältere Besiedlung. Der älteste Teil der Gemeinde befindet sich vermutlich im sogenannten "Dörfle". Hier steht auch die älteste der drei Denkinger Kirchen - die Nikolauskirche von 1514. Eine ganz bemerkenswerte Besonderheit hat die Gemarkung noch aufzuweisen. Neben vielen Naturschönheiten beherbergen die hängigen Waldungen den größten Eibenbestand Baden- Württembergs.

Engagierte Vereine und viele ehrenamtlich betriebene Einrichtungen sorgen für ein lebendiges Gemeinwesen und zeugen von einer aktiven Bürgerschaft. Kulturelle Vereine wie Musikverein, Außenstelle Musikschule Trossingen, Kirchenchor, Männergesangverein und Geschichtsverein gehören ebenso zum Bild der Gemeinde, wie eine Vielzahl sporttreibender Vereine (Fußballverein, Segelflieger, Turnverein, Schützengilde, Tennisclub und Angelsportverein).

Freizeiteinrichtungen von der Half-pipe über Mediathek und Bürgerhaus bis zum Tennisplatz, von der Leichtathletikanlage über Kleintierzuchtanlage bis zum Angelweiher bieten für jeden Geschmack etwas. Ein eigenes Kultur- und Bildungsprogramm bietet eine Vielzahl von Kursen, Seminaren und Ausstellungen an. Im Sommer locken Wanderwege, im Winter Skiloipen die Besucher an. 

Geschichte

Das langgestreckte Straßendorf unterhalb des Albtraufs erscheint 818 anlässlich einer Schenkung an das Kloster Sankt Gallen zum erstenmal namentlich. Wie in vielen anderen Gemeinden auch, weisen mehrere Reihengräber auf eine frühere Besiedlung hin. Ob alle Herren von Denkingen, die im 14. und 15. Jahrhundert auftauchen, einen Bezug zu unserem Ort haben, ist fraglich. Neben den Hohenbergern hatten die Grafen von Lupfen, Rottweiler Bürger, die Johanniterkommende zu Rottweil und vor allem das Kloster Rottenmünster Besitzungen.

Mit der Oberen Grafschaft Hohenberg kam Denkingen 1381 an Österreich. 1806 bis 1938 gehörte es zum Oberamt Spaichingen und danach zum Kreis Tuttlingen. Die spätgotische katholische Pfarrkirche St. Michael wurde im 19. Jahrhundert in neugotischem Stil umgebaut und 1933 durch einen Neubau ersetzt. Am Ortsausgang gegen Gosheim steht die Nikolauskapelle mit spätgotischen Stilelementen. Seit 1968 hat Denkingen eine eigene evangelische Kirche (Pfarrei Aldingen).