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Blick auf die Gemeinde Dürbheim

Gemeinde Dürbheim

Am Ursprung des oberen Faulenbachtales liegt die Gemeinde Dürbheim mit dem Ortsteil Risiberg, 677 - 975 Meter, am Fuß der Schwäbischen Alb - Südwestalb. Ein alter traditionsreicher Ort, der bereits im Jahre 786 erstmalig erwähnt wurde, mit heute cirka 1630 Einwohnern. Im Osten von den Wäldern des Alb-Randes umgeben, im Westen liegt das Dürbheimer Moos, ein naturgeschütztes, urwüchsiges Moorland mit seltener Flora und Fauna, ein Paradies für die heimische Vogelwelt. Neubaugebiet ziehen sich halbkreisförmig um den älteren Ortskern der industrialisierten Gemeinde. Dürbheim ist aus allen Richtungen bequem zu erreichen. Die Autobahnauf- beziehungsweise -abfahrt ist in Tuningen, Trossingen und Rottweil. Das Gewerbegebiet fügt sich an die Gemeinde nahtlos an.

Geschichte

An der linken Seite des oberen Faulenbachtals liegt Dürbheim. Der Ort wurde 786 erstmals erwähnt. Ein kürzlich aufgefundener kleiner Begräbnisplatz, der zu einem Einzelhof eines Adligen gehörte, und Spuren einer kleinen Holzkirche aus der Zeit um 700 weisen auf eine frühere Besiedlung hin. Zwischen dem Ende des 11. und 14. Jahrhunderts erscheinen mehrere Herren von Dürbheim in den Urkunden. Sie gehörten dem Hochadel an. Als Bestandteil der Oberen Grafschaft Hohenberg kam der Ort 1381 an Österreich. Die Klöster Rottenmünster, Beuron, Salem und andere weltliche und geistliche Herren hatten hier Besitzungen. Mit Hohenberg kam Dürbheim 1805 an Württemberg und gehörte bis 1938 zum Oberamt Spaichingen, danach zum Kreis Tuttlingen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand der Wohnplatz Risiberg auf dem Heuberg. Die katholische Pfarrkirche Sankt Petrus und Paulus wurde 1763 erbaut, der Turm ein Jahrhundert später im neugotischen Stil erhöht. Beachtenswert ist in der Kirche die Kanzel mit den vier Kirchenvätern und die Kommunionbank, die aus dem Kreuzlinger Münster stammen soll. Beim Friedhof steht die gleichfalls barocke Sankt Kosmas und Damian-Kapelle. Eine kleine Frauenklause ist für das 14. Jahrhundert bezeugt. Der Flurname Wallenburg südöstlich des Orts weist auf eine abgegangene Burg hin.