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Tropfsteine in der Kolbinger Höhle

Gemeinde Kolbingen

Kolbingen liegt auf der Hochfläche des Großen Heubergs der Schwäbischen Alb zum Donautal hin, im Herzen des Naturparks Obere Donau. Weit über die Kreisgrenze hinaus ist die Kolbinger Höhle bekannt. Sie ist die einzig begehbare Tropfsteinhöhle der Süd-West-Alb. Wunderbare Tropfsteine sind zu sehen. Besichtigungen sind von Mitte März bis Ende Oktober jeweils am Wochenende möglich. Ein beliebter Ausgangspunkt zur Höhle ist der Wanderparkplatz Greutlebuche mit einem schönen Spiel- und Grillplatz. Ein kindgerechter und spannender Walderlebnispfad führt als Rundweg vom Spielplatz Greutlebuche zur Kolbinger Höhle und begeistert Familien, Jung und Alt.Die Höhle können Sie aber auch auf gepflegten abwechslungsreichen Wanderwegen mit wunderbaren Ausblicken ins Donautal erreichen. Der Ort ist von einer intakten Natur mit einer einmaligen Heckenlandschaft umgeben.

Die erstmals 1253 erwähnte Gemeinde hat über 1250 Einwohner. In den letzten Jahrzehnten hat sich das landwirtschaftlich geprägte Ortsbild und die Gemeindestruktur gewandelt. Kolbingen ist heute eine moderne Gemeinde und hat einiges zu bieten. Der einmalige Ortsmittelpunkt mit seinen großen Bäumen konnte durch eine Neugestaltung noch stärker aufgewertet werden. Alois-Deufel-Platz, Place de L'Huisserie sowie die Erlöser-Jesus-Christus-Kirche und die restaurierte Barokkirche Sankt Xystus mit ihrem großen Vorplatz bilden eine gestalterische Einheit. Vor allem das renovierte Rathaus mit dem daneben stehenden Dorfgemeinschaftshaus ist ein Schmuckstück und Blickfang in der Ortsmitte. Die Infrastruktur mit Nachbarschaftsgrund- und Hauptschule, Kindergarten, Arzt, Zahnarzt sowie Einkaufsmöglichkeiten ist hervorragend. IDie Mehrzweckhalle und zahlreiche Vereinsräume unterstützen ein reichhaltiges Vereins- und Freizeitangebot. Ein beliebter Treffpunkt für die Jugend ist das vorbildliche Sportgelände mit dem Skaterplatz bei der Schule und ein Jugendraum. In der Gemeinde herrscht ein lebendiges bürgerschaftliches Miteinander welches von unseren Vereinen wesentlich getragen wird. Seit über 40 Jahren pflegt die Bürgerschaft mit der französischen Gemeinde L'Huisserie eine Partnerschaft. Die Sicherung der guten gewerblichen Struktur und die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist der Gemeinde ein besonderes Anliegen. Preisgünstige Wohnbau-, Industrie- und Gewerbeflächen in beliebig abgenzbarer Größe stehen ausreichend zur Verfügung. Alternativ kann die Gemeinde gewerblich nutzbare Räume vermieten. Bei der Beantragung von Fördermöglichkeiten sind wir gerne behilflich.

Geschichte

1253 erscheint der Ort zum erstenmal in den Urkunden. Er war im alten Reich Bestandteil der Herrschaft Werenwag, die ein Dominium der österreichischen Grafschaft Hohenberg war.
Das erbliche österreichische Mannlehen Werenwag hatten zuerst die Laubenberger, ab 1629 die Fürstenberger und schließlich ab 1702 die Freiherren von Ulm zusammen mit der Herrschaft Kallenberg inne. 1805 kam Kolbingen an Württemberg. Seither gehört es zum Oberamt beziehungsweise Kreis Tuttlingen.

Die katholische Erlöserkirche wurde 1974 erbaut. Die frühere Pfarrkirche 1821 erbaut, 1921 erneuert und ausgemalt, dient heute als Begräbniskirche.