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Pressemitteilungen
16.11.2021

Besuchsverbot im Klinikum Landkreis Tuttlingen

Auf Grund des dramatischen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen tritt die Alarmstufe im Land Baden-Württemberg und somit auch im Landkreis Tuttlingen in Kraft. Auch im Klinikum führt der Zustrom an Covid-Patienten dazu, dass die erste Stufe des Krisenmanagements ausgerufen werden musste.

In Anbetracht dieser Situation und zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erteilt das Klinikum Landkreis Tuttlingen deshalb ein generelles Besuchsverbot. Dieses gilt ab Mittwoch, dem 17. November für beide Standorte in Tuttlingen und Spaichingen.

„Wir haben gehofft, dass durch die Impfungen eine vierte Welle verhindert und Besuchsverbote der Vergangenheit angehören. Jetzt trifft uns diese mit großer Wucht und wir richten uns darauf ein, dass wir noch nicht den Wellenkamm gesehen haben. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis für die Maßnahme, die auch zur Entlastung der übervollen Stationen notwendig ist. In begründeten Ausnahmefällen werden wir weiterhin Besuche ermöglichen“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Dr. Sebastian Freytag.

Ausnahmen sind nach vorheriger telefonischer Absprache über die Telefonnummer 07461/97-0 in besonderen Situationen (schwere Erkrankung, Sterbephase) möglich. Werdende Väter dürfen bei der Geburt dabei sein und mit auf der Station bleiben, sofern sie das Klinikum nicht zwischendurch verlassen. Hier gilt die 3G Regel.

Die Sprechstunden im Klinikum sowie alle Arztpraxen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Spaichingen sind für Patientinnen und Patienten weiterhin wie gewohnt zugänglich. Das Tragen einer FFP2-Maske ist innerhalb der Klinik Pflicht und die jeweilige Praxis ist auf direktem Weg aufzusuchen bzw. nach der Behandlung ist das Klinikum umgehend zu verlassen. Es wird darum gebeten, die Praxen ohne Begleitperson aufzusuchen. Ausnahmen gelten ausschließlich für hilfsbedürftige Personen.