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Pressemitteilungen
02.07.2021

Corona-Einsatz der Bundeswehr im Kreis ist beendet

Die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes des Landkreises Tuttlingen werden seit November 2020 durch Kräfte der Bundeswehr unterstützt. Zuvor hatte das Landratsamt Tuttlingen technisch-logistische Hilfe im Rahmen der Pandemie-Bewältigung angefordert. Aufgrund niedriger Fallzahlen und eines stabil niedrigen inzidenzwertes geht der Einsatz der Soldat*innen im Landkreis Tuttlingen heute zu Ende.

Insgesamt sechs Kräfte wurden am 3. November 2020 zunächst für den Zeitraum von sechs Wochen an das Landratsamt Tuttlingen entsandt. Zu den wichtigen Aufgaben der Frauen und Männer gehörte die Bearbeitung eingehender E-Mails, Anrufe und Faxe sowie die telefonische Kontaktpersonennachverfolgung und deren Dokumentation. Seither wurden die Einsätze mehrfach verlängert und auch personell verstärkt.

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Bild: Landrat Stefan Bär und Sozialdezernent Bernd Mager verabschiedeten heute unter freiem Himmel die letzten Soldaten, die unter der Leitung des Verbindungskommandeurs Werner Sauer und Hauptmann Ortlieb in den letzten Wochen ihr Engagement in den Dienst des Gesundheitsamtes gestellt haben. Heute hieß es Abschied nehmen.

Landrat Stefan Bär begrüßte seinerzeit die Soldat*innen der ersten Stunde persönlich und bringt heute - zum Abschied - erneut seinen Dank zum Ausdruck: „Die Herausforderungen für das Gesundheitsamt waren im Rahmen der Pandemie enorm und vielschichtig. Ich freue mich, dass wir durch die Soldatinnen und Soldaten Unterstützung erfahren haben und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit entlastet werden konnten. Ihnen allen und Ihren Kolleginnen und Kollegen möchte ich meinen persönlichen Dank aussprechen. Ein Dank gilt auch den Tuttlinger Hallen, die uns unkompliziert die notwendigen Räume zur Verfügung stellten.“

Zahlen-Daten-Fakten:

Der erste Einsatz der Soldatinnen liegt acht Monate zurück. Am 3. November 2020 starteten die ersten sechs Soldaten mit einem Einsatzumfang von sieben Tagen die Woche von 8 Uhr bis 16 Uhr. Insgesamt wurde der Einsatz mit unterschiedlicher Personalstärke fünf Mal verlängert und auch aufgestockt (6 Soldaten, 10 Soldaten, 8 Soldaten, 15 Soldaten). Die Soldaten stammten aus der in Stetten a.k.M. stationierten Panzerpionierkompanie 550. Die Bundeswehr stellte über den gesamten Zeitraum 46 Soldat*innen. Im Mittel mit ca. 10 Soldat*innen besetzt, errechnet sich eine Einsatzdauer von ca. 19.200 Stunden.