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Pressemitteilungen
20.10.2021

Der Glasfaserausbau im Landkreis Tuttlingen kommt voran

Netzbetreiber NetCom BW freut sich über einen erheblichen Kundenzuwachs // Der Breitbandatlas der IHK Schwarzwald- Baar-Heuberg stellt deutliche Fortschritte bei der Versorgung der Unternehmen fest

Die Breitbandinitiative Landkreis Tuttlingen hat inzwischen ca. 170 km des Kreis-Backbonenetzes fertiggestellt oder es befindet sich im Bau, was 80 % der benötigten Strecken entspricht. Die Kommunen im Landkreis haben eine Vielzahl von innerörtlichen Projekten in der Bearbeitung. Damit wurden schon über 20 sogenannte PoP-Gebäude (Point of Presence) realisiert, in denen die Ortsnetze mit dem Kreis-Backbone verknüpft werden. Ebenfalls konnten schon weit über 1.000 Gebäude im Landkreis mit Hausanschlüssen oder sogenannten Ablagen an der Grundstückgrenze versorgt und damit zukunftsfähig gemacht werden.  

Unsere Region ist nach dem Breitbandatlas der IHK SBH aktuell landesweiter Spitzenreiter bei der Breitbandverfügbarkeit im ländlichen Raum.  Dies bedeutet, dass bereits in vielen Kommunen die Unternehmen und Gewerbebetriebe die großen Vorteile der Glasfasertechnik hinsichtlich Bandbreite, Symmetrie im Down- und Upload und kurzen Antwortzeiten nutzen können. Hierzu bietet der Netzbetreiber NetCom BW, der über eine europaweite Ausschreibung ermittelt wurde, für jede Kundengruppe und jeden Bedarf angepasste Produkte an. Zum 4. Oktober wurden die Tarife und Angebote neu strukturiert und entsprechend attraktiver gemacht. Selbst für Privatkunden gibt es jetzt Tarife mit 1 GB/s Download und 500 MBit/s Upload.  Ein Leistungsbereich, der bisher nur großen Unternehmen vorbehalten war. 

Um gemeinsam voranzukommen und die großen Investitionen, die die Kommunen in Vorleistung für Ihre Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger erbringen, mit Pachtrückflüssen zu hinterlegen, hat die Netcom BW eine Werbe-, Marketing-und Kommunikationsoffensive angekündigt.  Gemeinsames Ziel ist, im Landkreis Tuttlingen deutlicher wahrgenommen zu werden und als konkurrenzfähiger Partner aufzutreten. „Damit können wir unsere Investitionen in die Netze zum Nutzen aller in Betrieb bringen und die Vorteile für die Kunden und die NetCom BW sowie für die Kommunen voll ausspielen“, erklärt Landrat Stefan Bär. Mit der Entscheidung für die NetCom BW und damit für das eigene Netz der Kommunen sorgen die Bürgerinnen und Bürger für entsprechende Rückflüsse an ihre Heimatskommunen und erleichtern damit den weiteren Ausbau dieser kostenintensiven und zukunftssicheren Infrastruktur. Außerdem sorgen sie dafür, dass der ländliche Raum bei diesem Thema der Daseinsfürsorge nicht abgehängt wird.