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Pressemitteilungen
05.11.2015

Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gehen an das BFZ Möhringen, Mutpol und das Frauenhaus Tuttlingen

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Von links nach rechts: Rainer Pfeifer, Sylvia Weller-Mühlbauer, Ralph Wurster, Hans-Peter Menger, Matthias Ries, Vorsitzender Hermann Ristau, Joachim Schwarzfischer, Elke Wenzler (Geschäftsführerin), Uwe Preiß und Herbert Baar. Nicht auf dem Foto sind Helga Sander und Angelika Störk.

Der ESF-Arbeitskreis hat in seiner diesjährigen Sitzung im Oktober mehrere Projektanträge regionaler sozialer Institutionen beraten und Fördermittel aus dem ESF an drei Projekte vergeben. Die BFZ Möhringen gGmbH, Mutpol - Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen e.V. und das Frauenhaus Tuttlingen erhalten Subventionen für die Jugendberufshilfe und die Integration von Frauen mit Gewalterfahrung in Arbeit.

Die soziale Inklusion und die Bekämpfung von Armut und Diskriminierung werden mithilfe dieser Projekte erfolgreich angegangen. Im Detail können so Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler im Übergang Schule und Beruf erreicht werden. Mit bedarfsnahen Ansätzen gelingt es seit Jahren erfolgreich zu einer Stabilisierung beizutragen und die vorhandenen Integrationshemmnisse dieser Menschen zu beseitigen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in den letzten zehn Jahren im Landkreis mit einer Quote von 1,6% (Oktober 2015) auf Rekordtief gesunken. Die Eingliederungschancen von Frauen nach Frauenhausaufenthalt in den ersten Arbeitsmarkt werden durch die konsequente Zusammenarbeit des Frauenhauses, der sozialen Institutionen im Landkreis und dem Kommunalen Jobcenter verbessert.

In der Förderperiode 2014 - 2020 kann der ESF-Arbeitskreis Tuttlingen jährlich 180.000 Euro einsetzen. Ein besonderes Anliegen ist es den leitenden Vertretern aus Handel und Gewerbe, Gewerkschaften, Liga der Wohlfahrtspflege, Frauennetzwerken, Schulamt, Arbeitsagentur und dem Kommunalen Jobcenter des Landkreises mit der europäischen Förderung die Investition in Bildung und Ausbildung zu erhöhen wie auch Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen.

„Chancen fördern“ so lautet die Erfolgsformel der regionalen Arbeitskreise in Baden –Württemberg bei der Unterstützung von sozialen Projekten mit Geldern der Europäischen Union. Diese werden über den Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt.