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Pressemitteilungen
19.08.2016

Kreissporthalle Tuttlingen als Flüchtlingsunterkunft vorzeitig aufgelöst
- Umzug verlief schneller, als geplant
- Sanierung und Rückgabe an den Schul- und Vereinssport

Schneller als geplant ist der Umzug der verbliebenen Flüchtlinge aus der Kreissporthalle erfolgt.

Die letzten 45 Flüchtlinge sind bereits am Mittwoch, den 17. August, aus der Kreissporthalle ausgezogen und wurden auf umliegende Unterkünfte verteilt. Eigentlich war geplant, bis spätestens Ende September die Kreissporthalle als sogenannte „Notunterkunft für Flüchtlinge“ zu räumen. Dass dies nun schneller ging, ist der tatkräftigen Unterstützung der hauptamtlichen Sozialarbeiter und der Hausmeister des Landratsamtes zu verdanken. „Aber auch der Tatsache, dass die Flüchtlinge selbst Hand anlegten und die Betten, Matratzen, Schränke und sonstige Möbel aus der Kreissporthalle trugen und in die bereitgestellten Transportfahrzeuge stapelten. Die Arbeit verlief - trotz Urlaubszeit - reibungsloser, als gedacht“, so Sozialdezernent Bernd Mager.

Zu Spitzenzeiten Anfang des Jahres waren in der Kreissporthalle rd. 150 Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht. Die meisten aus Gambia und Afghanistan. In den letzten Wochen konnten bereits Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünfte in der Stadt Tuttlingen und umliegenden Gemeinden verlegt werden. Am Mittwoch haben nun die letzten Asylbewerber die Kreissporthalle verlassen und das Gebäude wird „besenrein“ übergeben. Die meisten noch in der Halle verbliebenen Asylbewerber wurden in das Akzente, Möhringer Vorstadt, verlegt. Die dort wohnenden Familien wurden nach Aldingen in familienfreundlichere Unterkünfte verlegt.

Nun werde geprüft, wie hoch der Sanierungsaufwand in der Halle sei. Das Ziel bleibe, die Halle so schnell wie möglich wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung zu stellen.

Die Küchen- und Waschcontainer, die direkt neben der Kreissporthalle stehen, werden in den nächsten Wochen ebenfalls abgebaut.