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Pressemitteilungen
02.07.2021

Landkreis Tuttlingen fordert Lösung für DB-Verspätungen

Aktuell weisen die InterCity-Züge auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen Verspätungen von 5-10 Minuten auf. Aufgrund der teilweisen Eingleisigkeit der Strecke übertragen sich diese Verspätungen auf den Ringzug. Der Nahverkehr im Landkreis Tuttlingen baut auf eine starke Vernetzung zwischen Ringzug und Busverkehr. Bei Verspätungen der Ringzüge sind die Anschlüsse zu den einzelnen Buslinien gefährdet. Damit die Busse ihren Fahrplan einhalten und Folgeanschlüsse nicht gefährden, ist eine Wartezeit bei verspäteten Zügen nur in begrenztem Maß möglich. In der Regel beträgt die maximale Wartezeit bis zu 3 Minuten - ausgehend von der planmäßigen Abfahrtszeit des jeweiligen Busses. Es ist daher umso wichtiger direkt beim Verursacher anzusetzen und auf die Pünktlichkeit der IC-Züge zu bestehen, um die Anschlusssicherheit im Landkreis Tuttlingen zu gewährleisten. Der Landkreis Tuttlingen und sein Verkehrsverbund TUTicket gehen diesbezüglich erneut auf das Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger der Schiene zu, um die selbst gesetzten Ziele insbesondere in Bezug auf die Pünktlichkeit der DB-Züge auf der Gäubahn einzufordern.