Direkt zu:
Pressemitteilungen
14.10.2016

Landrat Bär besucht Firma Conz & Straßer in Spaichingen

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Firma Conz & Straßer besuchte Landrat Stefan Bär das Unternehmen in Spaichingen. Im Mittelpunkt seines Besuchs standen die Besichtigung der Produktion sowie ein anschließendes Gespräch zum Thema Ausbildung und Fachkräfte.

Großes Bild anzeigen
Anja Conz-Springorum und Kai Straßer erläutern Landrat Stefan Bär (Mitte) die Abläufe der Oberflächentechnik

Die Conz & Straßer GmbH ist ein Oberflächenspezialist in der Metallbearbeitung mit breitem Leistungsspektrum. Die Besonderheit und das Alleinstellungsmerkmal des Dienstleisters besteht darin, dass sowohl die Galvanik als auch die Wärmetechnik und damit das ganze Spektrum der Oberflächentechnik abdeckt wird.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1991 als Härtetechnik Weinmann. Seitdem entwickelte sich das Unternehmen von einer klassischen Härterei zu einem umfassenden Oberflächenspezialisten. Im Jahr 2000 übernahm Anja Conz-Springorum die kaufmännische Geschäftsführung und einige Jahre später ihr Bruder Kai Straßer die technische Leitung des Betriebs. Seitdem verzeichnet die Firma ein Wachstum von damals 11 auf heute 25 Mitarbeiter, die am Firmensitz in Spaichingen tätig sind. Durch kontinuierliche Verbesserungen und Flexibilität der Fertigungsabläufe konnte im Jahr 2007 eine Expansion in der Oberflächenveredlung vollzogen werden. Zu den heute verwendeten Technologien gehören Schutzgashärten und Vergüten, Einsatzhärten und Carbonitrieren, Induktivhärten, Vakuumhärten, Eloxieren sowie Gas-Nitrieren.

Bei der Firmenbesichtigung überzeugte sich Landrat Stefan Bär zunächst von der Vielseitigkeit des Unternehmens. Die Geschäftsführer Anja Conz-Springorum und Kai Straßer erläuterten die verschiedenen Vorgänge und Abläufe im Bereich des Härtens und Eloxierens. Beim anschließenden Austausch wurde deutlich, dass auch für die Firma Conz & Straßer eine der großen Herausforderung darin besteht, geeignete Fachkräfte zu gewinnen und an sich binden zu können. Besonders für junge Menschen ist neben der klassischen Ausbildung oft auch eine Unterstützung als „Lebensberater“ gefordert.