Direkt zu:
Pressemitteilungen
14.12.2021

Minister Lucha besucht Kreis-Impfstation Tuttlingen

Großes Bild anzeigen
Landrat Stefan Bär, Minister Manne Lucha, Landtagesabgeordneter Guido Wolf und der Erste Landesbeamte Stefan Helbig beim Besuch der Kreis-Impfstation in Tuttlingen.

Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha hat am Montag, 13. Dezember 2021, die Kreis-Impfstation im Landkreis Tuttlingen besucht, um sich einen Eindruck der aktuellen Lage vor Ort zu verschaffen. Bei seinem Rundgang durch das Gebäude in der Eisenbahnstraße 3 in Tuttlingen bedankte er sich vor allem bei dem gesamten Team für das Engagement und die erfolgreiche Arbeit, die es ermöglicht haben innerhalb von kürzester Zeit wieder funktionierende Strukturen für das Impfen auf die Beine zu stellen.

 

Bei einem abschließenden Gespräch mit Landrat Stefan Bär, Oberbürgermeister Michael Beck, dem Landtagsabgeordneten Guido Wolf, dem Ersten Landesbeamten Stefan Helbig, dem Leiter der Impfstation Bernhard Flad und Dr. Matthias Szabo, Pandemiebeauftragter der Tuttlinger Ärzteschaft, wurde im Hinblick auf eine länger andauernde Impfkampagne vor allem um frühzeitig Klarheit sowie eine gewisse Grundfinanzierung und technische Ausstattung gebeten. „Wir brauchen ein dauerhaftes System, das man bei Bedarf schnell hochfahren kann“, betonte Landrat Stefan Bär. „Wichtig ist vor allem auch eine funktionierende IT-Ausstattung, die dauerhaft vor Ort bleiben sollte.“ 

Oberbürgermeister Michael Beck bot dabei seine Unterstützung an: „Wir werden als Stadt eine dauerhafte Infrastruktur für Corona-Tests oder Impfungen bei der Feuerwache schaffen.“ Gleichzeitig bat er darum, dass „das Land die Kommunen bei solchen Maßnahmen für den Bevölkerungsschutz besser unterstützt.“

Der Leiter der Impfstation Bernhard Flad berichtete über die Situation in der Kreis-Impfstation: „Das Personal ist hochmotiviert. Wir freuen uns, dass wir in der Kreis-Impfstation sowie durch die mobil-stationären Teams im Landkreis Tuttlingen in den vergangenen drei Wochen rund 12.000 Impfungen durchführen konnten.“ Damit dies so bleibt, haben Bernhard Flad und Dr. Matthias Szabo zwei Bitten: „Die Entschädigung für die medizinisch-technischen Assistent/innen sollte steuerfrei sein und der Freibetrag bei der Ehrenamtspauschalte aufgestockt werden.“