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Pressemitteilungen
22.04.2016

Neue Zentrale Notaufnahme im Klinikum Landkreis Tuttlingen eingeweiht

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Bild von links: Oberbürgermeister Michel Beck, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrat Stefan Bär und der Geschäftsführer des Klinikums Sascha Sartor

Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Landkreis Tuttlingen in provisorischen Räumen als interdisziplinäre Notaufnahme in Betrieb ging. Heute, am 22. April 2016, wurde die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) in den neu fertiggestellten Räumen feierlich eingeweiht. Für Patienten und Personal bedeutet das ab sofort: noch mehr Raum, noch bessere Arbeitsabläufe und somit eine noch bessere medizinische Versorgung.

„Heute wird ein Bauprojekt offiziell übergeben, das beste Voraussetzungen für die medizinische Versorgung im Landkreis Tuttlingen schafft. Dies ist deshalb ein schöner und bedeutender Tag für unser Klinikum und den gesamten Landkreis Tuttlingen. Die Zentrale Notaufnahme setzt Maßstäbe. Die Zusammenführung der chirurgischen und internistischen Notaufnahme in direkter räumlicher Anbindung zu den Bereichen Liegendanfahrt und Radiologie bergen für das Gesundheitszentrum Tuttlingen enormes Potential was das Zusammenspiel der personellen, apparativen und räumlichen Ausstattung angeht. Davon profitieren sowohl unsere Patienten als auch unsere Mitarbeiter”, betonte Landrat Stefan Bär vor zahlreichen Vertretern aus Land, Kreis, Gemeinden und Klinikum. “ Dem Kreistag gilt großer Dank für seine richtungsweisende Entscheidung zu Gunsten dieser rd. 5 Mio. EUR teuren Maßnahme”, so Bär. Die ZNA war auch wesentlicher Bestandteil des vom Kreistag 2013 beschlossenen Solidaris-Gutachten zur Stärkung des Klinikums.
 
Großer Dank galt aber auch dem Land Baden-Württemberg, welches die Realisierung der Zentralen Notaufnahme mit insgesamt rund 2,8 Millionen Euro förderte. „Mit der zentralen Notaufnahme ist eine wichtige Weiche für die Zukunft des Klinikums gestellt. Ich freue mich sehr, dass wir diese Verbesserung mit 2,8 Millionen Euro unterstützen konnten. Das Land Baden-Württemberg wird seine Verantwortung für eine wohnortnahe und zugleich hochwertige medizinische Versorgung der Menschen hier im Landkreis auch in Zukunft sehr ernst nehmen und das Klinikum daher auch in seiner weiteren Entwicklung unterstützend begleiten”, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Ein Notfallpatient müsse sich darauf verlassen, dass er in einer möglicherweise sehr kritischen Situation seines Lebens, medizinisch und menschlich korrekt behandelt werde, sagte die Regierungspräsidentin. Durch die Investition in die neue ZNA seien die Voraussetzungen dafür noch weiter verbessert worden.
 
Das sah auch der Ärztliche Direktor des Klinikums so. Dr. Michael Kotzerke lobte Mut und Entschlossenheit der Entscheidungsträger, sich zum Klinikstandort zu bekennen. „Durch die Investition in den Neu- und Umbau der Zentralen Notaufnahme haben wir optimale Bedingungen geschaffen, um Notfallpatienten bestmöglich zu behandeln und zu betreuen“, freute sich Sascha Sartor, Geschäftsführer des Klinikums über den Abschluss der einjährigen Bauphase, die nicht immer einfach gewesen sei – weder für Patienten, noch für das Klinikpersonal. Die Zeit der Kompromisse und Erschwernisse – die Bauarbeiten liefen parallel zum Klinikbetrieb – sei jetzt aber vorbei.
 
Davon, dass sich die Millioneninvestition gelohnt hat, kann sich die Bevölkerung am Sonntag, 24. April, persönlich überzeugen. Von 11 bis 16 Uhr öffnet die neue ZNA am Klinikum Landkreis Tuttlingen ihre Pforten zum Tag der offenen Tür.
 
Und damit sich auch künftig qualifiziertes Personal um die Patienten kümmert, ist das Klinikum am Wochenende (Samstag und Sonntag) auch bei der Ausbildungsbörse in der Stadthalle Tuttlingen vertreten.