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Pressemitteilungen
19.04.2021

Schließungen von Schulen und Kitas auch im Landkreis Tuttlingen unvermeidlich

Am Montag, dem 19. April 2021, steht fest, dass auch der Landkreis Tuttlingen am Dienstag zum dritten Mal in Folge den Inzidenzwert von 200 überschreiten wird. Die offizielle Feststellung ist heute erfolgt und wurde auf der Internetseite unter www.landkreis-tuttlingen.de öffentlich bekanntgemacht. Damit sind Schulen und auch Kitas im Landkreis verpflichtet, spätestens am Mittwoch zu schließen.

Mit Blick auf die Inzidenzentwicklung hat sich der Landkreis mit den Schulleitungen der kreiseigenen Schulen bereits heute Morgen in einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung auf eine vorgezogene Schließung zu Dienstag, den 20. April 2021, verständigt. Dieses Vorgehen wurde im Anschluss an die Sitzung auch den kommunalen und kirchlichen sowie freien Trägern von Schulen und Kitas empfohlen.
Dies bedeutet für die Schulen im Landkreis weiterhin Fernunterricht. Der für den heutigen Montag in den Schulen stattgefundene Präsenzbetrieb, muss bereits morgen wiedereingestellt und zum Fernunterricht umgewidmet werden. Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen nur noch Notbetreuung anbieten. Lediglich die Abschlussklassen bilden eine Ausnahme. Hier findet auch weiterhin Präsenzunterricht statt.
Landrat Stefan Bär zeigt sich mit Blick auf die Zahlen besorgt: „Der Anstieg der Zahlen stellt uns aktuell vor große Herausforderungen. Vor allem die steigende Anzahl von Patient*innen im Klinikum Tuttlingen - über das Wochenende ist die Zahl auf 17, davon drei beatmet, angestiegen - fordert eine schnelle Umsetzung aller möglichen Maßnahmen. Schulschließungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen, Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr wurden inzwischen landeseinheitlich geregelt. Uns ist bewusst, dass dies vielen Kindern und ihren Eltern viel abverlangt. An dieser Maßnahme führt aber letztlich kein Weg vorbei, zumal sich in den letzten Tagen die Fälle in Kitas, aber auch Schulen wieder gehäuft haben“, erklärt der Landrat. „Wir werden auch weiterhin einen langen Atem benötigen und ein hohes Maß an Disziplin an den Tag legen müssen“.