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Pressemitteilungen
23.11.2022

Sozialminister Manne Lucha MdL im Dialog mit der Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe des Landratsamtes Tuttlingen

Das Landratsamt Tuttlingen beteiligte sich am Samstag, 19. November 2022 auf dem „Markt der Möglichkeiten“ in Wellendingen, der von der landkreisübergreifenden Nachhaltigkeitsregion der „5G-Gemeinden“ (Frittlingen, Denkingen, Aldingen, Deißlingen und Wellendingen) alle drei Jahre veranstaltet wird. Vertreten war das Kreisprojekt „Fairtrade-Landkreis“ sowie die Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe.

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Bild (v.l.n.r.): Fabian Biselli, Leiter des Kreissozialamtes, Marianne Thoma, Leiterin der Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe, und Sozialminister Manne Lucha MdL (Foto: Büro Lucha).

Im Rahmen des Besuches des Sozialministers Manne Lucha MdL gab es die Gelegenheit, sich über aktuelle Projekte des Landkreises Tuttlingen auszutauschen. Als einer von sieben Landkreisen in Baden-Württemberg beteiligt sich der Landkreis Tuttlingen als „Servicepunkt für qualifizierte Einzelhelferinnen und Einzelhelfer im Vor- und Umfeld von Pflege“. Dadurch können sich ab sofort Einzelpersonen im Rahmen einer dreißigstündigen Fortbildung der Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe schulen lassen, um pflegebedürftige Menschen insbesondere im Haushalt unterstützen zu können. Nach erfolgreicher Schulung dürfen die Einzelhelferinnen und Einzelhelfer dann den sogenannten Entlastungsbetrag mit der Pflegekasse abrechnen. Dies war bisher lediglich juristischen Personen vorbehalten, in der Regel den Nachbarschaftshilfevereinen. „Wie Sie an den Rollups hinter uns sehen, setzen wir dabei alle Auflagen des Zuwendungsrechts vollumfänglich um“, schmunzelte Fabian Biselli, Leiter des Kreissozialamtes. Die Mittel für das Projekt werden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.

Lucha bedauerte überdies, dass die Umsetzung der Modellkommune Pflege, für die der Landkreis Tuttlingen jahrelange Vorarbeit geleistet hat, um die ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen auszubauen, aufgrund zäher Finanzierungsverhandlungen mit den Pflegekassen und dem Bund gescheitert war. Umso wichtiger seien in Zukunft Landesbudgets, die regional, unbürokratisch und gezielt investiert werden können, so Lucha.

Bei Fragen oder für weitere Informationen können sich Interessierte an die Fachstelle für Pflege und Selbsthilfe wenden (Tel.: 07461/926-4610, Mail: fps@landkreis-tuttlingen.de; https://fps.landkreis-tuttlingen.de/).

Informationen zum Projekt „Fairer Landkreis Tuttlingen“ gibt es unter: https://fairtrade.landkreis-tuttlingen.de/Kreisprojekt/